Presseerklärung zur 7. Werner-Kollath-Tagung am 9. Mai 2006 in Gießen:
 
"Komplexität erkennen - Zukunft gestalten"


Werner-Kollath-Preis 2006 verliehen an Frau Dipl.-oec. troph. Ulrike Knust

Lebenswerk von Herrn Prof. Dr. rer. nat. Claus Leitzmann geehrt

Zum Lösen von Problemen, die mit Ernährung im Zusammenhang stehen, wie Hunger oder Übergewicht, ist es unerlässlich, die Komplexität zu erkennen, sie zu erfassen und damit umzugehen. Dies wurde bei der 7. Werner-Kollath-Tagung an der Justus-Liebig-Universität Gießen unter der wissenschaftlichen Leitung der Inhaberin der Stiftungsprofessur für Ernährungsökologie, Frau Prof. Dr. Ingrid Hoffmann, durch ein breites Spektrum an Vorträgen aufgezeigt. Damit stellt sich das neue integrative Wissenschaftsgebiet Ernährungsökologie der Herausforderung der Komplexität im Bereich Ernährung. Mit Fokus auf der Lösung von Problemen wird das Zusammenspiel der Dimensionen Gesundheit, Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft entlang der gesamten Produktkette von den Erzeugern bis zu den Konsumenten berücksichtigt. Dies wurde sowohl für den Ernährungsalltag im privaten Haushalt als auch auf der Unternehmensebene für die Produktion von Lebensmitteln diskutiert. So verdeutlichte Wolfgang Gutberlet, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens tegut, was es bedeutet Ziele für den Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Produkten in die Realität umzusetzen.

Auf der Tagung wurde außerdem der 5. Werner-Kollath-Preis verliehen. Dieser mit monatlich € 500,-- über ein Jahr dotierte Förderpreis ging an Frau Dipl. oec. troph. Ulrike Knust. Im Rahmen ihrer Promotionsarbeit untersucht Frau Knust den Einfluss von Leinsamen bzw. von Gemüse und Obst auf Marker für Brustkrebs bei Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko. Dazu war erforderlich eine geeignete Analysemethode für Enterolignanmuster in humanen Probenmaterialen zu etablieren bzw. eine bestehende gaschromatographische Analysemethode für Östrogen zu optimieren. Des weiteren erhielt Professor Dr. Claus Leitzmann die Ehrung der Werner-und-Elisabeth-Kollath-Stiftung dafür, dass er mit seiner visionären Sicht die Arbeiten von Werner Kollath in die heutige Zeit geführt und daraus die Konzeption der Vollwert-Ernährung entwickelt und den Grundstein für das neue Wissenschaftsgebiet Ernährungsökologie gelegt hat.



Werner-und-Elisabeth-Kollath-Stiftung

Königsteiner Str. 107
65812 Bad Soden/Ts.






Hier finden Sie die Presseerklärung von 2004

 

 

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